Schüler der Realschule Donaueschingen zu Gast
bei Thorsten Frei im politischen Berlin
120 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der
Realschule Donaueschingen befinden sich derzeit
im Rahmen ihrer Ab-schlussfahrt in Berlin. Von Montag bis Freitag erwartet die Gruppe ein vielseitiges Programm, das von
ihrer Lehrerin Mareike Müller organisiert
wurde.
Ein besonderer Höhepunkt der Reise war der Besuch des
Deutschen Bundestages. Im Paul-Löbe-Haus trafen
die Jugendlichen auf Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramtes und direkt gewählter Abgeordneter für
Donaueschingen. Er gewährte den Schülerinnen und
Schülern Einblicke sowohl in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten als auch in seine Tätigkeit als
Bundesminister.
Im anschließenden Gespräch nutzten die Jugendlichen die
Gelegenheit, eigene Fragen zu aktuellen
politischen Themen zu stellen. So interessierten sie sich unter anderem für die Lebenschancen von jungen Menschen in
Deutschland. Thorsten Frei erläuterte, dass eine
gute Bildung, gute Ausbildungsplätze und nicht
zuletzt eine florierende Wirtschaft die besten Grundvoraussetzungen für guten Start ins Erwachsenenleben bilden würden. Frei
unterstrich die Bedeutung von
Wirtschaftswachstum und Freihandel, die konkret auf kommunaler
Ebene Arbeitsplätze sichern und schaffen können.
Schließlich erklärte
Thorsten Frei die Notwendigkeit von Investitionen in
Sicherheit und
Verteidigung. Dies seien im ureigenen Interesse aller
Bürger zum Schutz von Freiheit, Wohlstand und
territorialer Integrität. Schließlich kam das
Gespräch auch auf ein mögliches AfD-Verbotsverfahren.
Frei stellte klar:
"Bei den Argumenten für ein Verbotsverfahren bleibe ich
skeptisch. Es geht doch darum, eine politische
Antwort auf die AfD zu geben, die die konkrete Lebenssituation der Menschen in diesem Land weiter merklich
verbessert - das ist die beste
Strategie!"
Vor dem Gespräch wurde noch ein gemeinsames Gruppenfoto
sowie zahlreiche Selfies aufgenommen. Im
Anschluss an den Austausch stand für die Gruppe bei sommerlicher Hitze noch der Besuch der Reichstagskuppel auf dem
Programm.
Konfliktpädagoge Raphael Kirsch zu Gast an der Realschule Donaueschingen
von Paola Eggert
Manchmal kann der Unterrichtsalltag wirklich herausfordernd sein: Verweigerung, Aggression, Unterrichtsstörungen, aber auch Ängstlichkeit und Rückzug prägen das Verhalten vieler Kinder. Der bekannte Krisen- und Konfliktpädagoge sowie Deeskalationstrainer Raphael Kirsch begeisterte mit seinem Vortrag zu diesem aktuellen Thema zahlreiche Lehrkräfte an der Realschule Donaueschingen. Mit seinem Programm „Ich zähl jetzt bis 3“ erzählte er auf äußerst humorvolle Art von eigenen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Danach gab er den Pädagoginnen und Pädagogen praxisnahe Handlungsstrategien an die Hand, um den Alltag mit herausfordernden Kindern erfolgreich zu meistern. Auch Tipps für erfolgreiche Elternarbeit sowie die Reflexion des eigenen Verhaltens durften nicht fehlen. Kirsch legte dabei großen Wert auf Beziehungsarbeit statt starrer Regeln. Trotz des warmen Wetters folgten die Lehrkräfte interessiert diesem Vortrag und nahmen viele Ideen für ihr weiteres Arbeiten mit.
